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Hallo, ich bin Saskia und ich helfe Autor_innen dabei, die perfekte Geschichte zu schreiben

So kann ich dir helfen, Leser_innen emotional anzusprechen und Empathie für deine Charaktere zu entwickeln, deinen Stil zu finden und verwegene Held_innen sowie heimtückische Antagonist_innen zu kreieren und deiner Geschichte eine Struktur zu verleihen. Bereits in meiner universitären Ausbildung, die auch das Studium der Literaturwissenschaft umfasste, hat mich das Eintauchen in neue Themen und Recherchen sehr fasziniert. Außerdem konnte ich so bereits früh meine Fähigkeit schulen, über längere Abschnitte hinweg den roten Faden im Auge zu behalten und auf kleinste Details zu achten. Mit meiner Erfahrung, Hingabe und Leidenschaft für gute Geschichten würde ich dein Projekt gerne unterstützen und freue mich, von dir zu hören. Gerne erstelle ich dir ein individuell auf dein Projekt angepasstes Angebot. Nutze dazu einfach ganz unverbindlich das unten stehende Kontaktformular und sende mir deine Anfrage. Mehr über mich und meine Qualifikationen      ||       Zu meinem Angebot       ||     
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Struktur für deine Kurzgeschichte oder Pulp-Story

Die Formel für einen Kurzgeschichten-Plot nach Lester Dent ist ausgelegt auf Texte von ca. 6000 Wörtern und ist in leicht nachvollziehbare Abschnitte gegliedert. Sie eignet sich besonders für Kurzgeschichten eines bestimmten Genres, beispielsweise Krimi, Science-Fiction, Action/Abenteuer oder Mystery. Texte also, die wie auch Dents Geschichten, sehr gut in Pulp-Magazine passen würden. Die Methode bietet die Möglichkeit, Ideen schnell und unkompliziert umzusetzen bzw. für die Bearbeitung, also das eigentliche Schreiben, vorzubereiten und zu fixieren. 1. Die Basis Vier Elemente als Grundlage für den Plot Die Methode: Wie wird der Mord, der Raub, das Ereignis im Allgemeinen ausgeführt? Das gesuchte Objekt: Was muss gesucht bzw. gefunden oder erreicht werden? Welche Hürden müssen gemeistert, welche Aufgabe gelöst werden? Was treibt die Figur an? Der Ort: Wo findet die Handlung statt? Nur Mut bei der Wahl ausgefallener Handlungsort, aber die Hintergrundinfos nicht vergessen, es muss hand

Gastbeitrag: Der perfekte Figurenname und wie du ihn findest

Es gibt einen neuen Gastbeitrag von mir, und zwar auf dem Blog des Selfpublisher Verbands. Darin geht es um die Rolle des Namens bei der Figurenentwicklung.  Den Beitrag findet ihr hier:  Der perfekte Figurenname und wie du ihn findest

Fantasy Heist

Die neue Netflix-Serie Shadow and Bone erfreut sich größter Beliebtheit. Gerade wurde sie um eine zweite Staffel verlängert. Basierend auf den Werken Goldene Flammen und Das Lied der Krähen der amerikanischen Autorin Leigh Bardugo, erzählt sie eine märchenhafte Fantasy-Story. Während die 2012 bis 2014 erschienene Trilogie Legenden der Grisha eher als Fantasy im Setting des russischen Zarenreiches beschrieben werden kann, handelt es sich bei der Krähen-Dilogie, deren Handlung zwei Jahre später einsetzt, eher um eine Heist-Story in dieser von Bardugo bereits etablierten Welt. Heist-Storys in der Fantasy Heist-Storys (vom englischen heist = Raubüberfall), die im Film häufig als Thriller erzählt werden, finden sich in vielen Romanen hingegen in einem Fantasy-Setting. Die Handlung ist dabei meist klar strukturiert und beinhaltet neben dem eigentlichen Überfall auch dessen Planung und die Vorbereitungen dazu. Spannend werden diese Storys vor allem, weil sie aus Täter_innen-Perspek

Gastbeitrag: Tatort Bücherregal – Über die Faszination Kriminalroman

Für den epubli-Blog durfte ich einen Gastbeitrag zum Thema Kriminalroman verfassen.  Im Beitrag geht es vor allem um die Gründe für die Krimiliebe und die Lust am Entertainment durch (fiktive) Kriminalfälle. Den Beitrag findet ihr hier:  Tatort Bücherregal – Über die Faszination Kriminalroman

Alternativweltgeschichten

Alternativweltgeschichten sind Storys, in denen der Ablauf der Weltgeschichte in einem oder mehreren Punkten signifikant verändert wird und im Anschluss mögliche Folgen dieser Veränderungen thematisiert werden. Es handelt sich gewissermaßen um Gedankenexperimente, die fragen, „Was wäre, wenn damals …?“. Häufig werden Änderungen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges angesiedelt, wie etwa bei Philip K. Dicks Das Orakel vom Berge oder Stephen Kings Todesmarsch (erschienen unter seinem Pseudonym Richard Bachman). Alternativweltgeschichten in Film und Graphic Novel Auch in Filmen ist die Alternativwelt ein beliebtes Stilmittel. Zwei der populärsten Beispiele der letzten Jahre, Inglourious Basterds von 2009 (in dem ebenfalls die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges thematisiert werden) und Once Upon a Time in Hollywood von 2019 (in dem es u. a. um die Taten der Manson-Family 1969 geht), stammen dabei von Quentin Tarantino.  Eine der meiner Meinung nach beeindruckendsten Bearbeitungen einer A

Gastbeitrag: Was Leser_innen wollen: Wie werden Bücher rezensiert?

 Ich durfte für den Bookmundo-Blog einen Gastbeitrag verfassen, und zwar zum Thema Rezensionen. Die Punkte, auf die ich in diesem Beitrag im Besonderen eingegangen bin, stammen aus den Recherchen für meine Masterarbeit. Den gesamten Beitrag könnt ihr hier lesen: Gastbeitrag: Was Leser_innen wollen: Wie werden Bücher rezensiert?

Neue Schreibübungen online ...

    … und sie lauten: 5. Übung   Schreibe eine Traumsequenz.  Tipp:  Versuche, eine Landschaftsbeschreibung einzubauen.  Info:  Der Traum kann auch eine Erinnerung oder eine Vorstellung der Figur sein.   6. Übung  Erzähle eine Geschichte, die einen Roboter oder eine ähnliche Form der künstlichen Intelligenz beinhaltet.  Tipp:  Versuche, das Thema KI im Genre der Dystopie anzusiedeln. Info:  In einer Dystopie wird eine negative und düstere Zukunft beschrieben. Meist entsteht sie aus den Ängsten einer Gesellschaft und thematisiert die schlimmstmöglichen Ereignisse. Alle Infos zu den Schreibübungen findest du  hier .

That still only counts as one - Der Mythos Zwerg und Zwerge in der Mythologie

Die mythologische Figur des Zwerges ist eines der am häufigsten in der Fantasy-Literatur verwendeten und oft sehr stereotypisch beschriebenen Wesen. Nicht zuletzt hat sicher auch Tolkien (mit Gimli, Gloins Sohn, in Der Herr der Ringe sowie den 13 Zwergen in Der Hobbit ) das Bild des Zwerges in der Fantasy geprägt.  Laut Robert Foster (2002, S. 749-751) sind Zwerge bei Tolkien in etwa so charakterisiert: Der Grund für die vergleichsweise geringe Körpergröße und untersetzte Gestalt der Zwerge liegt darin begründet, dass sie so Melkors Macht (Ursprung alles Bösen) widerstehen können. Außerdem sind sie im Allgemeinen sehr widerstandsfähig und zäh, unbeugsam, aber auch stolz. Wie diese Beschreibung schon vermuten lässt, scheuen sich die Zwerge auch nicht vor einem Kampf (Stichwort: „That still only counts as one.“). Dabei kämpfen Zwerge, die meist Bergleute und Handwerker sind, bevorzugt mit Äxten und wirken außerdem wahre Wunder aus Felsen, Metall und Edelsteinen.  Eine weitere herausstec

Tolkien und sein Mittelerde

'In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.' Mit diesem Satz beginnt eine Reise, die zum Inbegriff eines ganzen Genres werden sollte. John Ronald Reuel Tolkien -­ Philologe, Autor, Weltenerfinder -­ begründete so nicht nur seine Mythologie von Mittelerde, sondern auch die moderne Fantasy. Tolkien prägte das Genre wie kein anderer und der Einfluss seiner erschaffenen Welt war seitdem zu jeder Zeit spürbar und dauert bis heute an.  ©John Howe 'Without warning, the wizard walks by' Die Kombination aus Mythologie, klassischer Heldenreise und Elementen der Volkssage, wie z. B. das Motiv der Weggefährten, die sowohl Bilbo als auch Frodo begleiten: Mit den beiden zu Lebzeiten veröffentlichten Werken Der Hobbit (1937; dt. 1957) und Der Herr der Ringe (1954/55; dt. 1969/70) schuf Tolkien zeitlose Klassiker der Fantasy-Literatur. Mittelerde ist eine bereits auf den ersten Blick mythologisch anmutende, gedankenreiche und oft philosophisch auslegbare Welt, die vor allem in Anbe

Science-Fiction und woher sie kommt

Die Science-Fiction wird oft als ein der Fantasy verwandtes Genre behandelt. In Buchhandlungen sind Fantasy und Science-Fiction Regalnachbarn und auch die Zielgruppe bzw. Leserschaft überschneidet sich. Das zunehmend unübersichtliche Angebot von Publikationen beider Genres trägt nicht gerade zur leichteren Abgrenzung bei. Auch Verlage betiteln entsprechende Rubriken oft als „Fantasy und Science-Fiction“ oder verorten die Science-Fiction gleich in der Fantasy-Rubrik, ohne gleichzeitig eine Rubrik „Phantastische Literatur“, die Fantasy und Science-Fiction gleichwertig als Subgenres definieren würde, anzubieten. ©Stanley Kubrick, 2001: A Space Odyssey Während in der Fantasy Unmögliches und Unerklärliches thematisiert wird, beschäftigt sich die Science-Fiction zwar ebenso mit Unmöglichem, beschreibt dies aber immer erklärbar. Darüber hinaus wird hier ein viel größeres Maß an Folgerichtigkeit und Logik erwartet als in der Fantasy. So kann die Science-Fiction beispielsweise eine Realität ers

Dystopien und was sie ausmacht

Dystopien beschreiben düstere, negative Zukunftsszenarien, die die vorherrschenden Ängste ihrer Entstehungszeit widerspiegeln und schlimmstmögliche Entwicklungen skizzieren. Das Genre entwickelte sich aus der Utopie, deren Tradition ihrerseits bis weit in die Renaissance reicht, und steht ihr gegenüber, weshalb es auch Antiutopie genannt wird. Bereits 1516 erscheint Thomas Morus´ Utopia  doch erst mit dem Durchsetzen der Science-Fiction (im 19. Jahrhundert) entwickelt sich die Vorstellung einer negativ gearteten Zukunft, die sich im 20. Jahrhundert als eigenes Genre etabliert. Die Merkmale des Genres und ihre Vertreter_innen Als klassische Vertreter des Genres sind Aldous Huxley ( Schöne neue Welt , 1932), George Orwell ( 1984 , 1949) und Ray Bradbury ( Fahrenheit 451 , 1953) zu nennen. Ein Roman, der die Grenzen zwischen Dystopie und Science-Fiction verwischt und darüber hinaus ein sozialkritisches und zuweilen verstörendes Bild zeichnet, ist Die Zeitmaschine (1895) von H. G. Wells.

Steamfantasy und Cassandra Clare

Steamfantasy ist ein Subgenre der phantastischen Literatur. Maßgeblich an der Etablierung dieses Genres und der Idee des Steampunks beteiligt waren in den 1980er-Jahren Tim Powers und James Blaylock. Typisch für das Genre sind, wie in Blaylocks Das Elfenschiff von 1982 deutlich wird fantastische Motive wie Magie und Elfen, die in einem Setting eingefasst sind, das sich seinerseits durch den technischen Entwicklungsstand des 19. Jahrhunderts auszeichnet, dabei aber futuristische Erfindungen beinhaltet, die es real nie gegeben hat. Dabei wird auch deutlich, dass die Steamfantasy als Subgenre der Historical Fantasy definiert werden kann. Oft wir ein idealisiertes und romantisiertes Bild des viktorianischen Zeitalters gemalt. Die Epoche wird aufgegriffen, jedoch umgedeutet, erweitert und durch fantastische Motive ergänzt.  Ein weiterer Begriff, der im Zusammenhang mit Steampunk oft fällt, ist der des Retrofuturismus. Dieser bezeichnet die Vorstellung der Zukunft zu einem Zeitpunkt in der

Historical Fantasy und König Artus

Anders als in anderen Fantasy-Genres werden in der Historical Fantasy keine gänzlich fiktiven Weltentwürfe kreiert. Vielmehr handelt es sich um Neuinterpretationen und Ergänzungen realer historischer Epochen. Häufig sind die Storys im Mittelalter oder einem allgemein eher archaisch anmutenden Setting angesiedelt. Thematisiert werden Mythen und Legenden, die auf (vermeintlich) historische Personen und Ereignisse zurückgehen und gewürzt wird das Ganze mit etwas (oder sehr viel) Magie. Eines der erfolgreichsten Beispiele der Historical Fantasy stellt die Avalon-Reihe von Marion Zimmer Bradley dar.  Charles Ernest Butler „King Arthur“, Öl auf Leinwand, 1903. Christopher Wood Gallery, Londoner (Quelle: Creative Commons, Public Domain)  Schon früh waren erzählende Texte, die Historisches in einen abgewandelten Kontext setzten, sehr beliebt. So etwa die Alexanderromane, die das Leben und Wirken Alexanders des Großen in Romanform aufgriffen. Eine bis heute anhaltende Faszination liegt auch in

Der perfekte Name

Katniss , Hermine und Daenerys Na, habt ihr jetzt ein bestimmtes Gesicht vor Augen?  Manche Namen verbindet man fast ausschließlich mit fiktiven Charakteren. Aber wie findet man die perfekten Namen für seine Charaktere? Einige Aspekte sollten bei der Namenswahl beachtet werden.  1. Trägt der Name zur Handlung bei? Wird/Ist er handlungsrelevant? Als bekanntes Beispiel ist dabei der Name Jace aus den  Chroniken der Unterwelt zu nennen. [Achtung Spoiler] Hier entdeckt die Protagonistin Clary dessen wahre (na ja "wahre") Identität, als sie erkennt, dass Jace eine Form von J. C. ist, das für Jonathan Christopher steht. 2. Sprechende Namen Ähnlich verhält es sich mit sprechenden Namen. Als Hermine in Harry Potter und der Gefangene von Askaban zum ersten Mal den Namen Professor R. J. Lupin flüstert, (lupus lat. = der Wolf) und dies in Verbindung zu den grauen Strähnen im hellbraunen Fell äh Haar gestellt wird, drängt sich dem Lesenden doch die eine oder andere Vermutung auf. 3.

Buchblogs – Ein Plädoyer? Teil 2

Dieses Buch verdient deine Aufmerksamkeit ist in der Regel das Motto einer Rezension und gezeigt wird dies durch die Tatsache, dass es überhaupt rezensiert wird. Blogger_innen nehmen sich also nicht nur die Zeit zum Lesen des Buches, sondern auch für dessen Besprechung. Diese wiederum zeichnet sich oft – unabhängig von der endgültigen Bewertung – durch eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Gelesenen aus. Und ein Buch, das starke Gefühle auslöst, ist in jedem Fall zunächst einmal ein interessantes Buch. Zu fragen ist aber auch, was eine typische Rezension ausmacht. Wie werden Rezensionen gestaltet? Oft werden auch Produktbewertungen bei Onlinehändlern als Rezensionen bezeichnet. Die meisten dieser Bewertungen stellen eine subjektive Einschätzung bzw. ein Geschmacksurteil dar, das Faktoren wie Unterhaltungswert, Spannung sowie Authentizität und Sympathie beinhaltet. Auch bei Rezensionen auf Buchblogs fällt auf, dass die Ansprache auf einer persönlichen Ebene ein wichtiges Element b

Buchblogs – Ein Plädoyer? Teil 1

Oft werden Rezensionen auf Instagram oder eigenen Blogs als bloße Werbung abgetan, als inhaltslose, oberflächliche oder gar banale Sympathiebekundungen oder Gefallensurteile.  Doch woher kommt dieses Vorurteil und hat es einen wahren Kern? Die Literaturkritik ist so alt wie die Literatur selbst. Sogar die großen Epen wie Ilias und Odyssee wurden nachweislich mit Kommentaren zu Themen wie Mythologie, Stil oder Metrik versehen. Dabei unterliegt die Literaturkritik einem ständigen Wandel und wird von bestimmten Strömungen geprägt. Durch die Etablierung des Web 2.0 hat sich auch die Besprechung und Bewertung von Büchern ins Internet verlagert.  Die Aufgabe der Literaturkritik Thomas Anz nennt unter anderem folgende Grundfunktionen: 1. Die informierende Orientierungsfunktion Sie sorgt für einen Überblick der steigenden Zahl von Neuerscheinungen. 2. Die Selektionsfunktion Einerseits durch die Auswahl der Bücher, die überhaupt gelesen und besprochen werden und andrerseits durch die Bewertung